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Hundefutter. Welches nun?


 

Das Futter gibts als,

-Alleinfuttermittel

                                            -Ergänzungsfutter

                                            -Beifutter

Das Alleinfutter wird aufgeteilt in Trockenfutter, Halbfeuchtfutter, Feuchtfutter und kaltgepresstes Futter.

Fütterst du deinen Hund nicht speziell (Barf), sollte auf deinem Futtersack oder Dose Alleinfuttermittel stehen.

Wird das Futter als Super- Premium Futter deklariert, werden Hochwertige Rohstoffe verwendet, auf eine schonende und sachgerechte Ver- und Bearbeitung geachtet, um eine hohe Verdaulichkeit und Nährstoffverfügbarkeit zu gewährleisten.

Es finden bei diesem Futter auch Qualitätskontrollen statt.

 

Ergänzungsfutter: Sind meist Mineralstoffe und Vitaminmischungen

 

Beifutter: Snacks und Leckerbissen. Diese sollten nicht zu hohen Fett, Zucker oder Salzgehalt haben.

 

Auf einer Deklaration für ausgewachsene Hunde kann beispielsweise stehen, Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde.

Zusammensetzung: frisches Hähnchenfleisch (70%)

Bruchreis, Mais (gentechnikfrei), getrocknetes Hühnerprotein, hydrolisiertes Geflügelprotein, getrocknete Bierhefe, getrocknete Apfelpulpe, Lachsöl, Yucca-Extrakt, kaltgepresstes Leinsamen- und Olivenöl, Grünlippmuschel- Extrakt, getrocknete Tomaten, getrocknete Karotten, getrocknete aufrechte Studentenblume, getrockneter Löwenzahn, getrockneter Brokkoli, getrockneter grüner Tee, getrocknete Kamille, getrockneter Oregano, Mariendistelsamen, getrockneter Cranberrysamen, getrocknete Algen, Kaliumchlorid.

Unter Zusatzstoffe pro kg.:  Werden die ganzen Vitamine und Mineralstoffe einzeln aufgeführt.

 

Auf einem Futtersack kann auch Fleischmehl stehen: Hier wird das Fleisch im Falle eines Trockenfutters zuerst getrocknet und dann fein zermalen, um eine bessere Mischung zu erreichen,

Wichtig: Fleischmehl ist nicht mit Tierkörpermehl oder Mehlen aus tierischen Nebenprodukten zu verwechseln.

Fleischmehl wird aus Fleisch erzeugt, Tierkörpermehl oder Mehle aus tierischen Nebenprodukten kann alles vom Tier sein, das gesetzlich zur Futtermittelherstellung erlaubt ist.

 

Das Trockenfutter:

Die Rohstoffe werden meist schon im getrockneten Zustand zu einem Teig vermengt. Der Teig wird in einem Extruder kurzzeitig und unter kontrollierter Erhitzung verarbeitet und anschliessend durch eine Form gepresst. Die schädlichen Bakterien werden dabei getötet.

Die Nährstoffe werden bei diesem Verfahren geschont, wenn dies vom Hersteller sachgemäss durchgeführt wird. Nach dem Abkühlen werden die Futterbrocken in der Regel mit Fett (natürliche Substanzen) beschichtet. Dies erhöht die Akzeptanz des Futters.

Vorteile: Lange haltbar, kann weitestgehend auf Konservierungsmittel verzichtet werden, Geruchsbelastung ist minimal, kostengünstig und hohe Energiedichte.

Nachteile: Akzeptanz des Futters, bei allergischen Tieren Futtermilbenbefall.

 

Halbfeuchtfutter:

Hergestellt wird das Futter aus tierischem Gewebe frisch oder tiefgefroren, Getreide, Fetten und einfachen Zuckern.

Aufgrund des Feuchtigkeitsgehalts sind halbfeuchte Futtermittel anfällig für Schimmelpilze, Hefe und Bakterien. Daher müssen wasserbindende Stoffe wie Zucker, Mais oder Glycerin zugeführt werden.

Weiterhin müssen Konservierungsstoffe wie Kaliumsorbat zugesetzt werden, um das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien zu verhindern.

Vorteile: Akzeptanz des Futters ist gut, einfache Handhabung gleich wie Trockenfutter, ungeöffnet auch lange haltbar.

Nachteile: Hoher Bedarf an Konservierungsstoffen und Zucker.

 

Nassfutter:

Hier ist zu unterscheiden.

1.      Alleinfuttermittel die neben Fleisch und Fleischnebenprodukten auch Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Soja, Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

2.      Ergänzungsfutter, das ausser Fleisch und Fleischnebenprodukte nichts enthält, oft nicht einmal Mineralstoffe und Vitamine.

Ist am ehesten geeignet zur Ergänzung zum Trockenfutter, um das Futter attraktiver zu machen.

Die feuchten Rohstoffe werden vermischt und in Dosen abgefüllt. Durch Erhitzen auf 250 ° C werden die Dosen eine Stunde lang sterilisiert.

Wichtig: Die Verdaulichkeit und Nährstoffverfügbarkeit im Futter kann stark variieren. Die grosse Hitze und der Druck tötet schädliche Bakterien ab, können aber auch zu einem Nährstoffverlust führen.

Hersteller hochwertiger Produkte ergänzen diesen Nährstoffverlust.

 

Vorteile: Sehr hohe Akzeptanz, lange haltbar, ausreichende Flüssigkeitsmenge, keine Futtermilbenbelastung.

Nachteile: deutlich teurer, ev. Nährstoffmangel, Zähne pflege? Kotmenge grösser, weicher und weniger geformt. Billiges Feuchtfutter kann schwer verdauliche Bestandteile enthalten. Es kommt zur Gasbildung und stinkendem Kot.

 

Kaltgepresstes Futter:

Vorbehandelte Rohstoffe werden nach kurzer Zugabe von etwas Dampf durch eine Matrize gepresst. Hitze entsteht hier in erster Linie durch Reibung. Bei der Pressung selbst liegen die Temperaturen bei 70°- 80°C.

Die verwendeten Fleischmehle also Rohstoffe werden allerdings bereits vorher auf mindestens 90°-100°C erhitzt.

Bei der Hitze werden Keime getötet, aber nicht wie beim normalen Trockenfutter, welches extrudiert wird.

Kommt es auf Hygiene an, darf kaltgepresstes Futter nicht eingesetzt werden.

Vorteile: liegen hier an erster Stelle eher beim Hersteller.

Nachteile: geringere Verdaulichkeit, Kotmenge und Kotabsatz ist stark erhöht. Um das Phänomen nicht zu extrem ausfallen zu lassen wird oft vorextrudierte Kohlenhydrate eingesetzt.

 

Merke: Das richtige Futter für deinen Hund ist das Futter, welches dein Hund mit Appetit auf Dauer frisst. Gut geformten Kot in nicht zu grosser Menge absetzt, wenig Gase bildet und eine gute Haut und Haarqualität zeigt. Dein Hund vor Energie und Lebensfreude strotz.

 

Hast du Fragen? Melde dich bei mir.

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Schpedd Schpedd
Schpedd Schpedd
vor einem Tag

Darf ich fragen, woher du deine Informationen hast und was du deinem Hund fütterst?

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